Was wäre gewesen, wenn …?

Shownotes

Wenn diese Folge erscheint, wird mein Sohn Mattis 18 Jahre alt. Und ausgerechnet dieser Geburtstag bringt eine Erinnerung zurück, die fast 17 Jahre zurückliegt. Mattis war gerade ein Jahr alt, als ich angefangen habe, als Lehrerin zu arbeiten. Morgens brachte ich ihn in die Kita, er weinte beim Abschied und meist saß ich anschließend selbst weinend im Auto und fragte mich: Warum verdammt nochmal mache ich das eigentlich? Heute frage ich mich dann und wann, warum ich damals über meine eigene Wahrnehmung hinweggegangen bin. Und natürlich taucht dabei auch dieses verführerische „Was wäre gewesen, wenn …?“ auf. Was wäre gewesen, wenn ich länger bei meinen Kindern geblieben wäre? Wie hätte sich mein Leben entwickelt? Und wäre ich dann überhaupt dort angekommen, wo ich heute bin? In dieser sehr persönlichen Folge spreche ich über Reue und ungelebte Leben, über die Idee der „Mitternachtsbibliothek“, über vernünftige Entscheidungen, die vielleicht gar nicht unsere eigenen sind, und über die Frage, warum wir die Signale unseres Körpers so oft überhören. Und ich erzähle, warum ich heute anders auf Entscheidungen schaue - und was Human Design und meine eigene Körperwahrnehmung damit zu tun haben. Denn meine Vergangenheit kann ich nicht mehr verändern. Aber ich kann mich heute fragen: Wo weiß ich eigentlich längst Bescheid - und verhandle trotzdem noch mit mir? Und was möchte in meinem Leben jetzt endlich gelebt werden?

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Transkript anzeigen

00:00:01: Strahlen und sein.

00:00:02: Dein Podcast für ganz viel Selbstliebe, Selbstverdrauen und mentales Wachstum.

00:00:08: Ich bin Leonore Und ich begleite dich auf dem Weg zu deinem authentischen Sein Denn wenn du das gefunden hast wirst du strahlen von innen wie von außen.

00:00:20: Wie schön dass du wieder da bist.

00:00:23: Wenn du magst dann komm erstmal ganz Gut bei dir anschüttelt dich so ein bisschen, schließt die Augen mal für einen Moment.

00:00:32: Leg deine Hand auf dein Herz und fühl mal in den jetzigen Moment rein!

00:00:39: So ganz im Hier- und Jetzt mit geschlossenen Augen.

00:00:43: was kannst du wahrnehmen?

00:00:44: Was ist da in deinem Körper?

00:00:48: Was möchte gesehen werden?

00:00:54: Was kannst Du gerade hören?

00:01:01: Und was kannst Du

00:01:02: fühlen?!

00:01:08: Und wenn du so ganz da bist, dann nehme ich dich heute mit in eine wieder doch recht persönliche Folge.

00:01:21: Wenn diese Folge erscheint, dann wird mein Sohn der Mathe, achtzehn Jahre alt und für mich ist das tatsächlich etwas ganz Besonderes denn somit habe ich kein Kind mehr!

00:01:40: Natürlich habe ich Kinder.

00:01:42: Ich hab zwei Kinder, aber irgendwie hab' ich eben auch keine Kinder mehr ne?

00:01:45: Also man sagt ja immer mit acht Zehnen ist dann die Volljährigkeit da und die Menschen können selbst alles entscheiden.

00:01:55: also es braucht keine Zustimmung mehr eines Erwachsenen Und ich bin der felsenfestene Überzeugung dass ich meine Kinder schon ganz lange sehr viel entscheiden lasse Und nichtsdestotrotz ist da nochmal von außen, vom Regularium so eine Grenze überschritten.

00:02:19: noch mal ein anderer Moment.

00:02:21: Ein Schwellenmoment nimmt einfach und ich finde genau solche Momente öffnen manchmal so alte Schubladen und alte Gedanken und es kommen alte Bilder im Kopf Bilder, die teilweise viele Jahre zurückliegen und manchmal trotzdem erstaunlich viel in mir bewirken.

00:02:44: Vielleicht auch in dir bewirkt.

00:02:46: Und kennst solche Situationen bestimmt auch?

00:02:49: Dass du im Moment dann so in dir eincheckst und das Gefühl hast, da taucht jetzt gerade was auf, was eigentlich ganz lange her ist fühlt es sich trotzdem auf einmal so an, als bist du mitten in der Situation und vielleicht empfindest du auch die Emotionen halt direkt normal.

00:03:10: Und das mal mögen freutvolle Emotion sein.

00:03:14: Das könnte aber auch sein dass es halt dich auch traurig macht oder da sogar die Tränen fließen.

00:03:21: Bei mir war heute morgens so eine Situation.

00:03:25: ich bin wach geworden und habe mich daran erinnert Noch Vorbereitungen treffen dafür Mattes Geburtstagmorgen.

00:03:35: Und in dem Moment erinnerte ich mich daran, dass... ...ich in das Berufsleben so richtig eingestiegen bin als der Mattes ungefähr ein Jahr alt war und beide Kinder habe ich während des Studiums bekommen.

00:03:54: Ich war so eine verrückte Mama die halt ihre Kinder im Studium bekommen hat Und bei meiner Großen, bei der Ellie war vieles noch flexibler gewesen.

00:04:05: Dadurch dass ich halt im Studium noch war.

00:04:08: klar gab es die eine oder andere Vorlesung oder das Seminar zu besuchen.

00:04:12: aber nichtsdestotrotz hatte ich doch ein paar Freiräume wo ich selbst bestimmt entscheiden konnte.

00:04:18: und auch sie ist mit einem Jahr beziehungsweise war sie glaube ich sogar noch ein bisschen jünger in die Kindergrippe gekommen Und es fiel ihr gar nicht schwer.

00:04:30: Es fiel er nicht schwer und es fiem mir nicht schwer, um kann man sich dann natürlich darüber streiten oder da drüber philosophieren was das bei dem Kind war dass sie halt wirklich keinerlei Trennungsschmerz hatte.

00:04:45: also sie ist freudigstrahlen zu ihrer Erzieherin gerannt und auch kurz drauf als wir von Halle nach Dresden gezogen sind und gab es dann direkt auch nochmal ein Kitawechsel.

00:04:59: Und auch hier war das überhaupt kein Thema für sie, und auch wenn sie sich jetzt so an ihre Zeit in Kindergarten erinnert, sagt sie immer, sie ist halt voll gerne gegangen.

00:05:08: und irgendwie hatte ich auch tatsächlich das Gefühl und ich hatte nie den Eindruck, ich müsste mir da irgendwelche Vorwürfe machen oder hatte da auch keinen Zweifel dass das irgendwie schlecht für sie sei.

00:05:20: Und bei Mattes war das dann ein bisschen anders.

00:05:23: Also es war so, ich hatte ja den Berufsstart und vollzogen in der Schule und ich hatte natürlich zu festen Zeiten frühmorgens zu funktionieren.

00:05:38: Ich musste dort automatisch stehen und selber vor Schülern stehen Ich musste die Kinder morgens abgeben und anschließend zur Schule fahren.

00:05:50: Und Matti hat bei der Trennung so sehr geweint, so, so sehr geweint!

00:05:59: Und ich erinnere mich daran wie ich ihn in der Kita abgegeben habe zum Auto gegangen bin und erstmal selbst Rots-und Wasser geheult haben.

00:06:08: Also ich hab wirklich...ich hab geweint und ich saß im Auto im Auto auf dem Weg zur Schule geweint.

00:06:15: Und ich habe mich gefragt, warum tue ich das eigentlich?

00:06:20: Warum zum Teufel?

00:06:22: Tue ich es eigentlich?

00:06:23: und was mache ich

00:06:23: hier?".

00:06:26: Ich hab damals sogar eine ganze Zeit darüber nachgedacht wieder aufzuhören, denn es zog sich tatsächlich über einige Wochen... ...und ich habe am Ende weitergemacht.

00:06:39: Es hat sich irgendwann so ein Stück weit verändert die Situation leichter geworden für ihn, nach außen zumindest.

00:06:51: Und damit auch für mich.

00:06:53: und auch in der Schule bin ich irgendwie angekommen.

00:06:57: Ich bin gelandet in meinem Lehrerjob und mit den Kids hat es irgendwie ganz gut funktioniert an der Schule.

00:07:07: nichtsdestotrotz taucht heute, siebzehn Jahre später Manchmal die Frage auf, warum bin ich über etwas hinweggegangen?

00:07:14: Dass sich damals so deutlich und so schmerzhaft gefühlt habe.

00:07:20: Und wenn ich mit Matti heute darüber rede oder wir fahren an dem Gebäude in der Kita vorbei und ich frage ihn Hast du irgendwann eigentlich jemals das Gefühl gehabt Ich bin gerne gegangen und er sagte zu mir Nee Mama nie!

00:07:37: Und ich glaube dass ich das gespürt hab.

00:07:40: und der Mattis ein Projektor so wie ich Ein sehr aufnehmendes Wesen und ein Projektor-Sechs II.

00:07:47: Ich habe ihn ganz anders empfunden als meine MG.

00:07:53: E-TryFive war Ellie, und sehr empfindsam, sehr aufnimmt und es sind einfach ja auch viele Energien in Sundarkita und viele verschiedene Erzieher, viele Kinder.

00:08:09: Ich weiß noch, dass er manchmal einfach in der Ecke saß und Bücher gelesen hat.

00:08:14: Er hat also belesen dann für uns Zeichner angeschaut.

00:08:16: Er hatte sehr viel sich im Bücher reinsinken lassen und seine Erzieherinnen waren immer sehr kompetent und sehr zugewandt.

00:08:26: habe ich so eine Erinnerung sowohl in der Krippe als auch dann im Kindergarten Und haben ihn genauso beschrieben.

00:08:35: Und was ich halt ganz spannend fand, dass sie ihn damals schon beschrieben haben als Vorbild für andere Kinder.

00:08:41: Also das viele Kinder zu ihm hingegangen sind und ihn gefragt haben, was er da so macht und sich ein bisschen nach ihm ausgerichtet haben und Dinge gemacht haben die er gemacht hat und ja sich an ihm orientiert haben.

00:08:56: also hatte seine Sechserlinie sein Vorbild irgendwie damals schon auch wenn man ja sagt, dass die sechs erst so richtig zum Tragen kommt in der zweiten Lebenshälfte.

00:09:07: Aber ich habe die Vorbildwirkung bei ihm immer schon stark wahrgenommen und auch andere Menschen, genau.

00:09:15: Und ja, die Frage ist warum gehe ich über meine eigenen Signale hinweg?

00:09:20: Ich möchte daraus im Nachhinein nicht einfach so eine Geschichte machen nach dem Motto... ...ich hätte drei Jahre zu Hause bleiben müssen!

00:09:31: Ja, warum hast du das nicht

00:09:32: gemacht?!

00:09:36: Ich finde, wir sollten uns nicht verurteilen für das was wir mal gemacht haben.

00:09:43: Wir sollten das nicht bei uns selber machen und wir sollten es auch nicht zum Beispiel mit unseren Eltern machen.

00:09:48: denn natürlich gab es Vorstellungen in mir und auch in unseren Eltern davon was eben vernünftig unrichtig war.

00:10:01: und für mich gab es damals die Vorstellung Ich habe das Studium abgeschlossen.

00:10:08: Nach dem Studium folgt der Berufseinstieg und ich verdiene Geld, mein eigenes Geld.

00:10:16: Das gibt uns Sicherheit.

00:10:18: Dann hab' ich keine Unterbrechung in meinem Lebenslauf Und ich trage Verantwortung für zwei Kinder und möchte auch finanziell abgesichert sein.

00:10:29: Und wahrscheinlich war auch dieses unscheinbare So macht man es eben im Hintergrund.

00:10:36: Und für mich liegt hier als Human Design-Liebhaberin natürlich auch eine wichtige Verbindung zwischen den offenen Touren, offenen Zentren, aufnehmenden Energien in unserer Human Design Chart und zu Konditionierungen also Prägung von außen.

00:10:55: Und viele Entscheidungen die ich damals getroffen habe, habe ich für meine eigenen gehalten Und ich denke, dass darin aber auch sehr viele übernommene Vorstellungen gesteckt haben.

00:11:10: Was eine gute Mutter tut, was eine Frau tut... ...was beruflich vernünftig ist, was gesellschaftlich anerkannt ist,... ...was in meinem Alter, in dem mich dann wahrtran sein sollte.... ...was vielleicht auch Sicherheit bedeutet oder andere von mir auch erwartet haben.

00:11:28: Meine eigenen Eltern, mein Mann, der Papa meiner Kinder und ich finde Das kann sich dann alles gar nicht so sehr wie Fremdbestimmung anfühlen, sondern einfach verdammt vernünftig.

00:11:44: Und ich glaube rückblickend dass ich genau so damals gefühlt habe und gedacht habe und genau diese ganzen Prägungen und Erwartung und Sätze die wir in unserem Kopf haben sind eben einfach oft genau das.

00:11:58: sie fühlen sich gar nicht nach Fremdestimmung an, sondern wir haben das Gefühl wir entscheiden aus uns heraus aus der Vernunft.

00:12:08: Und gleichzeitig ist mir aber auch wichtig zu sagen, dass nur weil eine Situation schmerzhaft ist sie nicht automatisch bedeutet das die Entscheidung falsch ist.

00:12:20: Weil ein Trennungsschmerz und Überforderung und eine Angst vor Veränderungen und ein tiefes körperliches Nein!

00:12:28: Nicht automatisch dasselbe sind.

00:12:32: also es darf was da sein ja auch in Trennungsschmerz und trotzdem darf die Entscheidung richtig sein.

00:12:44: Und genauso geht es mir nicht darum, jede unangenehme Empfindung sofort als Wegweiser zu interpretieren.

00:12:54: Es geht vor allem darum einfach zu schauen was ist meine Wahrnehmung?

00:13:03: Was ist mein Verstand?

00:13:04: Was is mein Gefühl so dass ich meine Wahrnehmung und mein Bewusstsein so gut kennenlernen, dass ich unterscheiden kann.

00:13:17: Ist das jetzt gerade eine Angst?

00:13:19: Oder ist es eine Gewohnheit?

00:13:20: Ist das eine Anpassung?

00:13:23: Ist es eine Prägung?

00:13:25: oder weiß ich innerlich tatsächlich längst, dass etwas nicht stimmt?

00:13:29: Und das hätte ich mir damals wahrscheinlich gewünscht, dass sich dieses Bewusstseins schon gehabt hätte... hatte ich nicht!

00:13:41: Vielleicht hatte ich teilweise auch schon, vielleicht war es genau der richtige Weg.

00:13:45: Man weiß es nicht!

00:13:48: Denn vieles was sich daraus ergeben habe ist halt mein Leben.

00:13:51: und da bin ich bei einem Aspekt angelangt von dem ich dir auch gerne erzählen wollte und zwar waren wir am Freitag wieder beim Expertenstammtisch von Gesundheitscoaches & Beratern in Leipzig und jeder sollte ein inspirierendes Buch mitbringen.

00:14:12: Und ich hatte die Mitternachtsbibliothek dabei, ich liebe dieses Buch!

00:14:17: Ich habe es verschlungen als wir von Frankfurt am Main nach Thailand geflogen sind im letzten Jahr im Oktober.

00:14:26: Habe ich das komplett durchgelesen?

00:14:28: Ich meine es sind ungefähr dreihundertzwanzig dreihundertfünfzig Seiten und die Grundidee in dem Buch berührt mich gerade wieder sehr und hat mich auch heute direkt wieder daran erinnert.

00:14:40: Denn eine Frau, die mit ihrem Leben unzufrieden ist, landet in dem Moment als sie sich das Leben nehmen möchte indem sie eine Flasche Wein trinkt und dazu Tabletten schluckt eben nicht im Jenseits sondern sie lande zwischen leben und tot in einer riesigen Bibliothek.

00:15:01: Demitternachtsbibliotheke Und dort findet sie unzählige Bücher mit all den Leben, die Sie hätte führen können wenn sie an bestimmten Stellen anders entschieden hätte.

00:15:12: Genau in dem Moment knüpfe ich an die Geschichte an, die ich gerade erzählt habe.

00:15:18: Denn was wäre gewesen, wenn ich damals gesagt hätte Ich bleibe mit meinen Kindern länger zu Hause Wenn ich dem Mattis und auch mir erspart hätte diesen Trinnungsschmerz zu spüren zu ertragen.

00:15:36: Und ich glaube, vieles wäre leichter gewesen und vielleicht hätte es auch mir und auch dem Matty gut getan und vielleicht wäre mein beruflicher Weg einem völlig anderer geworden.

00:15:51: aber dann kommt die andere Seite, vielleicht wäre das dann gar nicht mein Leben gewesen und Vielleicht wäre ich nie an genau dieser Schule gelandet, an der ich gelandets war die ja dann zu meiner Schule geworden ist für sehr, sehr viele Jahre meines Lebens.

00:16:09: Und vielleicht hätte ich genau in dieser Schule dann eben nicht meinen jetzigen Mann Marcel kennengelernt, mein Seelenpartner und vielleicht hätte sich mein gesamtes Leben in eine vollkommen andere Richtung bewegt.

00:16:25: Ich habe keine Ahnung wohin dieses andere Leben geführt hätte.

00:16:32: Genau das ist der Knackpunkt.

00:16:33: Wir treffen tagtäglich jede Menge Entscheidungen und wir wissen nicht, wohin sie uns führen und romantisieren aber manchmal im Rückblick dann diese ungelebten Leben.

00:16:51: Und einfach aus dem Grund weil wir eben nur die schöne Eingangstür sehen zu diesem ungelebtem Leben Aber wir wissen nie was hinter der Eingangs Tür auf uns gewartet hätte.

00:17:04: und genau das macht die Reue so ein bisschen so tückisch, wenn wir irgendwie das bereuen, dass wir den Schritt oder das eben nicht getan hätten.

00:17:12: Denn in dem Moment vergleist du das reale Leben mit all seinen Brüchen, mit den Schmerzen und mit all diesen Konsequenzen, die dann daraus entstanden sind – mit einer imaginierten Alternative deren Konsequenzen du überhaupt nicht kennst, deren Kesequencen ich nicht kenne.

00:17:37: Und... Ich möchte nicht behaupten dass jede meiner früheren Entscheidungen richtig war und vielleicht würde ich manches mit dem Bewusstsein wie ich es heute habe und mit dem Bezug zu meiner inneren Stümmel, zu meiner Inneren Autorität tatsächlich anders entscheiden.

00:18:01: und trotzdem Muss ich?

00:18:05: Mein damaliges Ich nicht mit dem Wissen beurteilen, dass sich erst Jahre später entwickelt habe.

00:18:12: Denn damals hatte ich nicht meine heutige Erfahrung, ich hatte keine heutige Körperwahrnehmung und ich hatte nicht eine heutige innere Standfestigkeit.

00:18:23: Mit Ende zwanzig!

00:18:26: Das hatte ich nie und ich möchte meine Vergangenheit nicht nachträglich optimieren aber ich möchte aus ihr lernen Und ich weiß auch nicht, ob wirklich alles genauso kommen musste.

00:18:39: Denn das ist... Auch manchmal schnell gesagt ja es hatte alle seinen Sinn und sollte eben so sein.

00:18:46: Ich weiß nur es ist so gekommen Es gehört zu meinem Leben und mit dem Leben dass tatsächlich da ist kann ich heute etwas anfangen.

00:18:54: Ich weiß manche Sachen sehr gut einzuordnen warum sie passiert sind und was ich daraus lernen durfte.

00:19:03: Von daher ist die entscheidende Frage gar nicht so sehr, wo hätte ich vor fünfzehn, zwanzig Jahren anders entscheiden sollen?

00:19:14: Denn es macht keinen Sinn.

00:19:17: Die Vergangenheit antwortet mir darauf sowieso nicht mehr.

00:19:20: Die vergangenheit ist vergangen.

00:19:23: Die Zeit kann ich nichts zurückdrehen zumindest aus der derzeitigen momentanen Situation noch nicht.

00:19:30: Vielleicht gibt's das irgendwann Zeitreisen.

00:19:32: Spannend wäre es ja, denn offensichtlich scheinen diese verschiedenen Möglichkeiten ja zu existieren im Universum.

00:19:40: Wie auch die Mitternachtsbibliothek eben ganz schön beschreibt.

00:19:43: aber die wichtige Frage lautet wo weiß ich denn heute?

00:19:48: Heute, heute, heute längst was richtig und was falsch ist für mich?

00:19:53: und ich spüre es in mir drin und ich gehe trotzdem weiter.

00:19:56: Ich geh trotzdem weiter obwohl ich zum Beispiel spüre dass etwas nicht mehr richtiges für Und ich selbst kenne solche Situationen inzwischen auch aus anderen Bereichen meines Lebens, denn... Ich hatte dem Marcel eben gerade schon ein bisschen angesprochen.

00:20:15: Aber als ich mich zum Beispiel in ihn damals verliebt habe und das war in der Schule, in der ich angefangen hatte, dann hab' ich ihn kennengelernt und kann mich noch gut an den ersten Moment erinnern, als wir uns kennengelernet haben.

00:20:34: Nämlich für mich überhaupt nicht.

00:20:36: gleich der Seelenpartner oder ich hatte das Gefühl, dass da ein Funke überspringt.

00:20:42: Das kam erst zum einem späteren Zeitrum und als es dann passiert war, hatte mein Verstand wahnsinnig viele Argumente.

00:20:54: Das darf nicht sein!

00:20:56: Und ich bin verheiratet... Ich hatte zwei Kinder, zwei kleine Kinder und im Außen gab es sogar Stimmen die sagten dass es falsch sei und das sich erst gehen soll, wenn meine Kinder groß sind.

00:21:09: Wenn sie erwachsen sind... Was heißen wir denn jetzt?

00:21:14: Und innerlich wusste ich aber ganz genau, dass ein Weiterleben unter diesen Umständen, dass ich zwar physisch anwesend war bei meiner Familie, beim damaligen Mann dem Vater meiner Kinder, aber im Kopf und in meinem Herzen war ich ständig woanders es wäre zur Lüge geworden.

00:21:38: Ich habe das Gefühl gehabt, wenn ich das so mache belüge ich meinen damaligen Mann, ich belügue meine Kinder und auch den Marcel.

00:21:47: Und genau solchen Moment hatte ich dann später noch mal bei meiner Arbeit in der Familienberatungsstelle wo ich bis Januar zwanzig sechsundzwanzig war Und auch da hat sich die Monate zuvor schon immer genauso angefühlt.

00:22:07: Ich hatte das Gefühl, ja es gibt mir eine Sicherheit diese Teilzeit stelle ich habe ja nebenher meine Selbstständigkeit schon aufgebaut aber irgendwann war ich innerlich nicht mehr wirklich dort.

00:22:21: Ja auch die zwanzig Stunden die ich halt dort saß war ich innehlich nicht dort und bei den Menschen die mir ja auch vertraut haben und auf meine Arbeit vertrauert haben.

00:22:33: Meine Gedanken, meine Energie, mein Herz – alles verlängst bei der Selbstständigkeit voll und ganz!

00:22:42: Und ich finde selbst treue es vielleicht genau das dass du nicht jede unbequeme Situation sofort verlässt aber irgendwann aufzuhören damit mit dir selbst darüber zu verhandeln was du eigentlich schon längst weißt.

00:22:59: Ja, bei mir ging es einige Monate so.

00:23:03: Ich weiß nicht... Es war nicht so viel!

00:23:06: Es waren vielleicht ein halbes Jahr, sechs Monate wo ich dann irgendwo immer mehr und mehr gespürt habe.

00:23:12: Ich bin innerlich gar nicht mehr dort in der Arbeit und bei den Menschen.

00:23:17: Und irgendwann aber auch wirklich zu sagen jetzt ist auch der Punkt wo ich so ehrlich gegenüber anderen und mir selbst bin dann auch zu sagen ich gehe Und ich finde, dass so wertvoll das genaue Human-Design uns eine Sprache dafür gibt.

00:23:38: Uns allen!

00:23:41: Denn... Das was ich früher vor fünfzehn, siebzehn Jahren empfunden habe, wo ich noch keine Sprache dazu hatte, dass der Körper nämlich eigentlich längst weiß aber der Kopf wochenlang diskutiert Ja, das steckt in unserem jungen Design drin.

00:24:03: Auch in deinem... Und bei mir persönlich ist es die Milzautorität.

00:24:07: Das heißt diese feine unmittelbare Körperstürmer, diese Wahrnehmung, diese Intuition.

00:24:13: und bei anderen Menschen funktioniert die innere Autorität anders.

00:24:16: Da sind's die Gefühle, die durchgefühlt und durchlebt werden dürfen.

00:24:20: Da ist es Bauchstürme, da ist es Herzstürm.

00:24:23: Das ist auch der Austausch mit sich selber indem man deine Gedanken und Ideen Vorstellung mal laut Ausspricht für sich oder für andere.

00:24:37: Und mein Verstand, dein Verstand unser Verstand möchte wahnsinnig gerne immer beweise er möchte beweise dass die Selbstständigkeit funktioniert.

00:24:47: Er möchte beweisen das die Beziehung richtig ist.

00:24:50: er möchte beweise dass wir finanziell sicher sind.

00:24:55: also der verstand hätte gern wie eine Excel Tabelle oder Google Schieds womit auch immer du arbeitest Und drei Referenz, am besten eine schriftliche Garantie vom Universum im Vertrag.

00:25:07: Aber der Körper ist da deutlich wortkager denn manchmal ist im Körper lediglich ein Ja-Nein hier entlang und hier nicht mehr.

00:25:17: Und mehr nicht?

00:25:19: Das was du spürst das ist da!

00:25:22: Und Körperweißheit sollte nicht impulsiv sein, Impulsivität nicht unbedingt.

00:25:31: also finde ich dürfen wir ganz genau kennenlernen, was ist unsere eigene Stimme?

00:25:36: Unsere eigene innere Autorität.

00:25:40: Und wir dürfen immer feiner unterscheiden lernen zwischen Anpassung, Pflichtgefühl übernommenen Erwartungen und eben tatsächlich der inneren Autoritet.

00:25:59: Von daher gehe ich immer mehr davon weg zu fragen, was ich bereue Denn diese Situation gibt es natürlich immer wieder.

00:26:07: Du triffst eine Entscheidung, irgendwas passiert und irgendwie verheddert man sich dann ganz schnell im Verstand mit der Frage was wäre gewesen wenn das letzte mal habe ich mich so gefühlt bei dem Tod meines aller geliebten Kater ist er mit fünf Jahren plötzlich ausm Leben geschehen ist und ich bis heute nicht so richtig weiß warum weshalb wieso.

00:26:30: Und natürlich gehen wir in Gedanken immer wieder durch, der Marcelo und ich.

00:26:34: Was wäre gewesen wenn wir beim Spaziergang in die andere Richtung gelaufen wären oder wenn wir uns nicht von ihm getrennt hätten?

00:26:41: Und spannende sind aber eigentlich die Fragen wo?

00:26:48: in meinem Leben weiß ich längst schon Bescheid Und wo erkläre ich mir vielleicht noch etwas schön?

00:26:56: Wo sagt mir mein Verstand, noch tausend Sachen.

00:27:00: Ja hier ist es doch ganz schön und das ist doch so sicher und du verdienst auch so gut und die Kollegen sind doch so nett!

00:27:08: Und wo wartest du vielleicht auch auf eine Sicherheit, die nie kommen wird?

00:27:15: Der Sprung in die Selbstständigkeit fühlt sich unsicher an und du denkst irgendwann würde er sich leichter anfühlen Aber die Sicherheit kommt wahrscheinlich nie.

00:27:25: Wo sagt der Verstand vielleicht sei vernünftig, während dein Körper ganz anders längst reagiert?

00:27:32: Ja mit Unwohlsein, mit Schlafproblemen, mit Kopfschmerzen... Mit ständiger Erkältung!

00:27:39: Mit Rücken!

00:27:41: Mit...ach keine Ahnung was Verspannungen!

00:27:46: Und wo gibt es so ganz leise in dir vielleicht auch ein Jahr, was du aber immer wieder überredest, wo du immer wieder drüber

00:27:52: gehst?!

00:27:55: Und wo gibt es aber auch ein Nein, dass du aus Pflichtgefühl immer wieder ernst nimmst?

00:28:01: Weil du ja verpflichtet bist.

00:28:02: Dein Kollegen gegenüber deinem Mann gegenüber deinen Kindern gegenüber der Gesellschaft gegenüber Weiß was weiß ich wem gegenüber.

00:28:13: das heißt natürlich nicht Dass Du sofort morgen deinen Job kündigen musst oder deiner Beziehung verlassen oder dein gesamtes Leben umwerfen musst.

00:28:23: Das wahrnehmen kommt vor dem handeln.

00:28:25: Aber Vielleicht darfst du aufhören dir einzureden, dass du nicht das weißt was du eigentlich schon längst spürst.

00:28:38: Und jetzt vielleicht zurück zu Matty.

00:28:41: Morgen wird also dieser kleine Junge den ich damals war ent in der Kita zurückgelassen habe, achtzehn Jahre alt und vielleicht berührt mich diese Erinnerung gerade deshalb so sehr weil ich sehe wie viel dem zwischen diesen beiden Momenten liegt.

00:28:59: Oh, dann kommen mir fast die Drehen gleich.

00:29:02: Und ja manches würde ich heute vielleicht anders machen und trotzdem möchte ich nicht zurückgehen und an diesem einen Faden ziehen und irgendwie versuchen da was anderes zu drehen denn ich weiß nicht welches Stück meines heutigen Lebens sich dadurch ebenfalls verändern würde und ich finde mein Leben schon ziemlich cool und aufregend was sich alles gezeigt hat so schmerzvoll wie es manchmal war in den letzten Jahren.

00:29:29: Und vielleicht geht es einfach darum, Frieden mit den Wegen zu schließen.

00:29:34: Die hinter mir liegen, die hinter dir liegen... ...die hinter uns liegen und nicht deshalb weil alles richtig war oder weil wir behaupten müssen dass alles genauso kommen musste.

00:29:52: Sondern die Wege sind gegangen.

00:29:55: Wir haben sie gegangen!

00:29:56: Wir sind sie gegangen.

00:29:58: Ich bin sie gegangen Meine Wege Du Deiner Ja, und verändern können wir jetzt das nicht mehr.

00:30:05: Aber wir können die Entscheidungen verändern, die heute vor uns liegen.

00:30:10: Was möchte in meinem Leben jetzt gelebt werden?

00:30:12: Und was weiß ich vielleicht längst?

00:30:15: Was sagt mir längst meine Intuition?

00:30:17: Was lagt mir längs mein Gefühl?

00:30:19: Mein Herz?

00:30:20: Meine Baustüme?

00:30:23: Was meinen Verstandener Versuch zu übertönen?

00:30:31: Wir können das heutige Bewusstsein, was wir haben, nicht rückwirkend von dem früheren ich verlangen.

00:30:37: Aber wir können aufhören, das zu überhören was wir jetzt längst wissen.

00:30:43: und damit gehe ich jetzt weiter in meinen heutigen Tag denn es gibt noch ganz viel vorzubereiten.

00:30:50: Es gibt noch einen Kuchen zum Backen und ja die Geschenke fertig zum Machen für den großen Jung!

00:31:00: Und wenn du spürst dass für dich der Moment da ist wo du sagst Ich spüre schon ganz, ganz lang das da in mir etwas bewegt werden möchte.

00:31:14: Dass aber der Prägung da sind und dass der Verstand ganz laut ist und die Körperstimme ganz leise.

00:31:20: Dann ist jetzt vielleicht der Moment wo du gerne Kontakt aufnehmen darfst zu mir und sagst Leonore lass uns mal reden!

00:31:32: Und ich möchte jetzt gerne in die Umsetzung kommen denn genau dafür bin ich da für dich Für dich getrückt, für dich geherzt.

00:31:42: Vielleicht hast du auch ein Geburtstagskind was bald kein Kind mehr ist?

00:31:49: Dann kannst du nachführen wie ich mich gerade fühle.

00:31:53: Kannst du das nachempfinden und Ich habe mich gefreut dass du bisher gehört hast.

00:32:00: wenn du magst dann schreib mir gerne etwas in die Kommentare oder schick dir Folge an eine Frau, wo du denkst das könnte ganz passend für sie sein weil sie in einer solchen Situation gerade steckt.

00:32:15: Wo sie vielleicht die Unterstützung brauchen könnt.

00:32:17: ich freue mich sehr über deine ja Unterstützung auch dem Podcast ein bisschen wachsen zu lassen und ich schick dir eine dicke Umarmung und freue mich wenn du auch das nächste mal wieder rein hörst.

00:32:34: Ganz liebe Grüße!

00:32:35: Deine Leonore.

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